Celtii-Nordica


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Kysira

Bewohner > Die Gruppe

Name Kysira Fuxfell
Rasse Elf
Profession Magierin
Rang Großmeisterin

Ich wurde als zweites Kind von Sarina Nebelquell und Eldariel Silberklang geboren. Zum Ausdruck seiner Freude über meine Geburt, schenkte mir mein Bruder Leanduil Drachensehne ein Fuchsfell. So kam ich zu meinem Namen. Kysira Fuchsfell.

Ich wuchs in Falale, dem Ort meiner Geburt auf. Oft begleitete ich meine Mutter zur Akademie der arkanen Künste in Thunganor, wo sie als Heilmagierin tätig war.

Wenn meine Mutter als Heilerin auf Reise war, nahmen mich mein Vater und mein Bruder mit in den Wald. Unterwegs lehrte mich mein Bruder vieles was das Leben im Wald betraf.

Als sich zeigte, dass ich die magische Begabung meiner Mutter geerbt hatte, nahm sie mich mit zur Akademie, an der ich schließlich zum Studium aufgenommen wurde. Fortan wurde ich in grundlegenden Dingen der Magie unterrichtet.

Als ich das Studium beendet hatte und es an der Zeit war meinen Dienst im Orden aufzunehmen, verabschiedete ich mich von meiner Familie und versprach alsbald zu ihnen zurück zu kehren. Eine Zeitlang begleitete ich meinen Bruder Leanduil und seinen Schwertbruder Tarnion Windsänger. Zu dritt zogen wir durch die Lande und erkundeten neue Wege und Ländereien, dabei gaben beide sehr auf mich Acht und ich konnte meine magische Veranlagung nicht gezielt weiterbilden. Als sich zeigte das Tarnion mein Seelengefährte war, beschloss der Hohe Rat, dass ich fortan mit einer anderen Gruppe reisen sollte.

Zusammen mit den jungen Kriegern Kari Yngvarson und Zordan Sturmfels wurde ich nach Pheedron geschickt um dort auf einem Schiff anzuheuern. Wir hatten Glück, in Pheedron angekommen lernten wir einen Mann namens Valdese kennen, der im Auftrag einer Bogenschützeneinheit Soldaten anwarb. Schnell einig geworden was die Bedingungen betraf, brachte er uns zur Phönixgarde. Dort lernte ich den Umgang mit dem Bogen und meine weitere magische Ausbildung wurde vom höchsten Magier der Truppe übernommen. Von ihm lernte ich wichtige Dinge der Kampf- und Schutzmagie.

Nachdem einige Jahre ins Land gezogen waren, stieß ein Waldläufer zu uns. Rumil Friedstein. Ein Waldläufer des Ordens. Der Orden hatte ihn entsandt um uns ins Heimatland zurückzuholen. Unser Abschied von der Phönixgarde war kurz, denn wir hatten einen weiten Weg vor uns. Zurück in Iskendrian erfuhren wir auch den Grund. Zordan, der mittlerweile in den Rang eines Waibels aufgestiegen war, sollte eine eigene Gruppe Offiziersanwärter führen. So kam es, dass Victor, Dexxter, Alores und Lares, der jüngere Bruder Zordan`s mit uns reisten. Im Lande der Drachen wurde Zordan durch Feldbeförderung zum Hauptmann ernannt und Rumil nahm seinen Platz als Waibel ein. Ich nutzte jede Möglichkeit um meine Magiestudien voran zu treiben. Zudem nahm ich Unterricht im Umgang mit der Zweililie.

Auf unseren Reisen lernten wir viele neue und treue Gefährten kennen. Auch war es mir möglich an der Akademie meine Prüfung zur Meistermagierin abzulegen. Kaum der Prüfung entronnen, sandte mir die Ehrenwerte Shila, die Vorsteherin der Magier der Akademie, eine Halbelfe namens Andara Waldlicht, welche ich in den Magiekünsten unterrichten sollte.

Als wir uns in der Taverne unseres Gefährten Heekja Felargison aufhielten, wurde Rumil durch die Avatare unserer Götter Yarl und Niam zum Priester geweiht. Denn jede Gruppe soll durch alle drei Kasten vertreten sein. So begab es sich, dass wir erneut ins Lande Mythodea reisten. Dort geschah, was nicht hätte geschehen dürfen, doch merkten wir erst spät das Mythodea für viele von uns ein Schicksal bereithielt. Durch eine Prüfung der dortigen Avatare verloren Andara, Phönix und ich einen Teil unserer Erinnerung. Um das Leben unserer Gefährten zu retten musste ich das Liebste aufgeben was ich besaß. Die Erinnerung an Tarnion. Als ich sie verlor, zerbrach das Band welches bis dahin zwischen uns bestand. Ich stürzte in tiefe Trauer, denn ich wusste ich hatte etwas Wichtiges verloren. Doch eins war mir bewusst. Ich würde dieses Land nie wieder betreten. Gemeinsam mit der Hochelfe Phönix machte ich mich auf den Weg unsere verlorenen Erinnerungen zurück zu holen. Doch es war vergeblich.

Meine Gefährten reisten ohne mich erneut in dieses Land. Doch kehrten sie mit Verlusten heim. Wir hatten in der Feste Doerchgard drei der unseren verloren. Unseren Kapitän Kari Yngvarson, Victor und die Eiselfe Tsaja Winterkalt. Tsaja war zu uns gekommen um Rumil auf seinen Weg als Priester vorzubereiten. Sie erklärte sich bereit, anstelle Rumil`s mit ins Lande Mythodea zu reisen, obwohl sie wusste das dies ihr Tod sein würde.

Zordan ließ sich daraufhin vom Hohen Rat an die Akademie versetzen. Er gab sich die Schuld an den Verlusten, da er das Kommando über die Gruppe hatte. Auch Rumil machte sich große Vorwürfe, weil er nicht an der Seite seiner Gefährten stand als diese fielen. Er glaubt bis heute, das er das Schicksal hätte beeinflussen können. Auch glaub er uns Elfen nicht, wenn wir ihm versichern, dass dies der vorgegebene Pfad ist.

Neben Askir, einem Alchemisten, hatte auch Andrej den Weg zu uns gefunden. Ein Krieger bei dem spät das magische Potenzial erkannt wurde. Seitdem unterrichte ich auch ihn.

Unsere nächste Reise führte uns in die Drachenlande. Dort lernten wir gemeinsam mit dem Königreich Leodensis, Dragan ten Trakon kennen, den Freiherrn von Tiwa. Auf Grund besonderer Umstände ist er der Auffassung, dass ich ihm das Leben gerettet und sein Land vor dem Untergang bewahrt habe. Doch habe ich nur meine Pflicht als Heiler getan, das Leben gerettet und beschützt.

Auch mein Bruder Leanduil fand den Weg zu uns. Doch blieb er nur kurze Zeit, in der er viel mit dem Waibel sprach. Ich weiß nicht warum mein Bruder bei uns war. Auch glaube ich nicht das es die Sehnsucht nach seiner Schwester war die ihn trieb, doch traute ich mich nicht zu fragen und er sprach nie davon, warum er zu uns kam. Irgendwann verließ er uns, ich vernahm nur seine Stimme in meinem Kopf. Niemand weiß wohin er gegangen ist. Zurück nach Falale?

Hier trennten sich erneut die Wege meiner Gefährten und mir, denn sie wollten erneut nach Mythodea ziehen, weil Rumil noch einmal nach den Gefallenen suchen wollte. Gemeinsam mit Dragan zogen sie aus. Im Lande Mythodea trafen sie auf Dundriel Eisbringer und Feyarina Frostatem, die Schwertschwester Tsaja`s. Sie soll den Platz ihrer Schwester an Rumil`s Seite einnehmen.

Die Trauer um unsere Gefährten wog schwer, zumal keine Körper von ihnen gefunden wurden. In einer feierlichen Zeremonie rief Rumil sie zu uns, damit wir uns von ihnen verabschieden konnten. Kari und Tsaja erschienen uns, doch nicht Victor. Wir erfuhren, dass er nicht mit auf das ewige Schiff gegangen ist. An der Zeremonie nahmen auch viele Freunde teil. Auch das Königreich Leodensis, mit welchem ein Bündnis angestrebt wird.

Nach der Zeremonie besuchten wir das Gasthaus von Heekja, welches er in Iskendrian betreibt. Dort gerieten Rumil und ich in einen Streit an dessen Ende ich Andrej aus der Akademie verstieß und aus dem Lande verbannte. Ich wusste dies war ein Fehler, aber ich war schwach. Kaum die Worte ausgesprochen verließ Andrej auch schon den Saal und da hörte ich sie wieder. Diese Stimme in meinem Kopf die mich verfolgte seitdem ich mich mit ihm angelegt hatte. Er war ein Dämon und ich hatte es in der Vergangenheit gewagt, ihm die Wesen zu entreißen denen er habhaft werden wollte. Seit Jahren waren wir aneinander gefesselt. Doch diesmal war er stärker als sonst: "Jetzt ist er mein und es war deine Schuld", schrie es in meinem Kopf. Daraufhin brach ich unter Tränen zusammen. Rumil, Andara, Larona. Sie alle versuchten mich zu beruhigen. Doch es war meine Schuld, dass Andrej ihm nun hilflos ausgeliefert war. Ich begab mich nach Falale, wo ich mir von meinem Großvater Nenhamatho Nenharma Rat versprach. Doch wie nicht anders zu erwarten, blieb mir nur eine Möglichkeit um Andrej zu retten. Ich musste ihn aufspüren, herausfordern und dorthin schicken wo er hergekommen war. Wenn ich scheiterte starb auch Andrej. Mit der Weisheit meines Großvaters gelang es mir, aus alten Schriften der Elfen ein Ritual zu erarbeiten, mit welchem ich mein Ziel erreichen konnte. Dem Pergament in der Tasche, Wirbelwind an meiner Seite und einer magischen Suche nach Andrej, begab ich mich auf den Weg. Die Suche führte mich zu einem kleinen abgeschiedenen Gehöft außerhalb von Thunganor. Dort sah ich Spuren meiner Gefährten. Sie konnten vor nicht allzu langer Zeit hier gewesen sein. Doch niemand war mehr dort. Ich spürte seine Präsenz also machte ich mich bereit ihn zu rufen. Ich zwang ihn durch das Ritual sich mir zu stellen, auf das wir endlich entschieden wessen Recht es war unter den Augen der Götter zu wandeln. Er erschien im Körper Andrej`s. Mein Lehrling war übel zugerichtet worden. Sie hatten ihn gefoltert um seinen Geist gefügig zu machen. Selbst wenn ich es schaffen würde ihn aus Andrej`s Körper zu vertreiben und seine äußere Hülle hier zu halten, wäre dieser Körper arg zugerichtet und ich kann nicht sagen ob er dies überleben würde.

Er war stark. Viel stärker als Andrej eigentlich hätte sein dürfen. Und er beherrschte Zauber wieder der Natur und des Guten. Doch auch ich hatte an Macht dazugewonnen. Noch einmal versuchte er auf meinen Geist zuzugreifen und versprach mir einen Platz unter den Anführern, wenn ich mich auf seine und somit auf Santya`s Seite stellen würde. Doch lehnte ich ab und der Kampf begann. Ich weiß nicht wie lange er währte. Wir schenkten uns nichts und am Ende, ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten, schaffte ich es ihn in einen Bannkreis zu locken. Dort gefangen, war es mir möglich ihn die Dunkelheit zurück zu treiben. Doch versprach er mir zurück zu kehren und Rache an mir zu üben. Zurück blieb einzig die sterbliche Hülle Andrej`s. Ich tat alles in meiner Macht stehende um seinen Körper und seine Seele zu retten. Doch zuerst musste ich das Zeichen, mit dessen Hilfe sein Körper und sein Geist unter Kontrolle gehalten wurden, zerstören. Dies und die Heilung seiner schlimmsten Wunden, damit ich ihn nach Thunganor zur Akademie bringen konnte, kostete mich meine letzte Kraft. Ein letztes Mal raffte ich mich auf, als ich vernahm das Rumil sich näherte. Er war allein, doch lehnte ich seine Hilfe ab und schickte ihn fort. Ich brachte Andrej in meine Gemächer in der Akademie, dann stellte ich mich dem Magischen Tribunal und wartete auf meine Anhörung. Sie lasen meine Gedanken und sahen in meiner Erinnerung was sich zugetragen hatte. Sie fällten mein Urteil. Es sollte vollstreckt werden, sobald Rumil zu seiner Anhörung zugegen sein würde. Bis dahin stand ich unter Hausarrest und einzig die Pflege Andrej`s wurde mir gestattet. Andara wurde derweil einem anderen Meister unterstellt.

Als der Mond zum siebenten Male aufging ließ man mich zum Hohen Rat rufen. Ich bekam ein schneeweißes Gewand und alles andere was ich am Leibe trug musste ich ablegen. Man führte mich in den Saal, wo die Anhörung Rumil`s stattfand. Zu Füßen des Hohen Rates kniete ich nieder und wartete auf die Vollstreckung meines Urteils. Rumil war am Boden zerstört und weigerte sich das Urteil zu akzeptieren. Doch dieses war bereits gefällt und niemand konnte es aufheben. Aeducnos vollzog die Versteinerung und zertrümmerte meine Statue mit Eisige Rache, der Waffe die Rumil von Tsaja erhalten hatte. Rumil wurde zur Strafe auf den Büßergang nach Ab-Chaban geschickt um mit sich, dem Orden und den Göttern ins reine zu gelangen. Nach sechs Mondaufgängen fasten in der eisigen Kälte des Berges, erschienen Rumil die Götter. Sie erteilten ihm die Absolution und gaben mich zurück. Dies war das erste Mal das wir uns seitdem wieder begegneten. Rumil sah verändert aus. Als wir uns gerade an den Abstieg begaben, drehte Rumil sich noch einmal um. Dort stand Niam. Sie gab Rumil Eisige Rache zurück und einen Splitter den er für seine persönliche Suche brauchte. Sie sprach zu mir im Geist und wies mich an weiter auf Rumil acht zu geben. Denn er und Zordan hätten eine große Aufgabe zu erfüllen von der unser aller Dasein abhing. Ich gab ihr erneut das Versprechen.

Zurück in Thunganor begab ich mich in meine Räume um nach Andrej zu sehen. Ich war zwar zwischen meiner Versteinerung und der Übergabe an Rumil hier, aber wollte ich doch sicher gehen das es ihm gut ging. Die Tränke und die Pflege die ich ihm zuteilwerden ließ hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Andrej war wieder genesen, doch brauchte er noch dringend einige Zeit Schlaf.

Als ich das nächste Mal meine Freunde und Gefährten traf überraschte Rumil mich, da er erfahren hatte dass das Tribunal auf Grund meiner Leistungen beschlossen hatte, mich in den Rang eines Großmeisters zu erheben. Meine Lehrlinge kehrten zu mir zurück und ich sollte mich darauf vorbereiten bald wieder auf Reisen gehen zu dürfen.

Durch den Willen der Drachen wurden wir nach Weltenwacht gerufen. In der Stille der Nacht tauchte Leanduil aus dem Wald auf. Ich hatte bereits gespürt dass er hier war. Doch war er nicht allein. Er war in Begleitung eines anderen Elfen. Tarnion Windsänger. Unsere Blicke begegneten sich und ich wusste, dieser Elf war mein Schicksal. Doch konnte ich den Schmerz in seinen Augen nicht deuten. Die Götter mögen wir beistehen und den Pfad der vor mir liegt erleuchten.




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