Celtii-Nordica


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Zordan

Bewohner > Die Gruppe

Name Zordan Sturmfels
Rasse Mensch
Profession Krieger
Rang Hauptmann

Vor rund 30 Wintern wurde ich in einem kleinen Dorf in der Nähe der Hafenstadt Pheedron geboren. Mein Vater besass in diesem Dorf eine Schmiede mit einigen wenigen Gesellen. Er war der einzige Schmied in diesem Dorf und somit ein angesehener Mann. Während mein Vater tagein tagaus in der Schmiede sein Handwerk verrichtete, kümmerte sich meine Mutter um Haushalt und Kinder. Ich bin das älteste von drei Kindern.


Mein Vater plante für mich eine Lehre als Schmied so das ich später einmal seine Schmiede übernehmen solle, jedoch interessierte mich das Handwerk nie sonderlich viel. Ich träumte vom Leben eines Kriegers, von grossen Schlachten und ehrenhaften Kämpfen. Mir wurde zwar lange Zeit versucht das Handwerk nahe zulegen, aber mehr als das ich mir gemerkt hätte wie man eine Waffe oder einen Schild nach einem Kampf wieder herrichtet sind mir davon nicht im Gedächtnis geblieben.

Irgendwann gab mein Vater es auch auf und schickte in die Obhut der Celtii-Nordica, auf das ich wenigstens lernen sollte Haus und Hof zu verteidigen. Als ich einige Jahre den Umgang mit der Waffe gelernt hatte, holte mein Vater mich wieder zu sich. Während die Jahre ins Land gegangen waren und ich langsam zu einem Mann wurde, verfiel unser Land dem Krieg und mein Vater schmiedete nun weniger Hufeisen oder Werkzeuge, sondern Waffen und Schilde. Diese Waren mussten in die grösseren Städte transportiert werden wo sie den Regimentern der Reichsarmee verkauft wurden.


Die Waffen die mein Vater herstellte hatten keine schlechte Qualität und er wurde gut entlohnt. Allerdings wurden nicht nur die Küsten des Landes, sondern auch die Reichsstraßen unsicherer und allerlei Diebesgesindel und Räuberpack überfiel regelmässig die Händler die von den Dörfern und kleineren Städten unterwegs waren in die grosse Stadt Thunganor, um dort ihre Ware feilzubieten.


Mein jüngerer Bruder, der ebenfalls wenig Interesse am Leben eines Schmiedes zeigte hatte ebenfalls die Ausbildung zum Soldaten genossen und begleitete fortan mit mir unseren Vater auf seinen Handelsreisen um ihn und die Ware zu schützen


Beinahe täglich waren wir in der unglücklichen Situation uns unserer Haut zu erwehren, aber auch das Hab und Gut schützen zu müssen. Am Anfang empfand ich tiefe Abscheu einem Menschen mein Schwert in den Brustkorb zu rammen, aber selbst solch schreckliche Dinge werden zur Gewohnheit, wenn es darum geht Leib und Leben zu verteidigen. Ich schallte mich zu Beginn meines wahren Söldnerlebens häufiger, wie ich geglaubt haben konnte an grossen Schlachten teilhaben zu können ohne Leben zu beenden. Nach einigen wenigen Wochen schon hatte ich bedingt durch die Warentransporte und regelmässigen Überfälle einiges an Erfahrung im Kampfe gesammelt.


Im Laufe der Monate verdiente mein Vater soviel Geld, dass es ihm möglich war sich eine Schmiede in der Stadt zu kaufen und somit zog die Familie Sturmfels um.


Da die Bewachung der Handelszüge meines Vaters nunmehr nicht von Nöten war, verdingte ich mich einige Monate als einfacher Soldat in den Diensten der Celtii-Nordica.


Solange ich keine Einsätze an der Grenze zum Orkenwald oder auf einem Kriegsschiff hatte, genoss ich es Bücher über berühmte Waffen zu lesen, mich mit allerlei gängigen Waffen in Geschichte und Herkunft vertraut zumachen, in den Wäldern auf die Jagd zugehen oder einfach den verbliebenen Sold in den Tavernen zu versaufen oder beim Glücksspiel zu verlieren.

Nach einer gewissen Dienstzeit in der Celtii-Nordica zog ich aus um mich als Söldner zu verdingen um neue Länder, Kampfweisen und Strategien kennen zu lernen.

Eines Abends, ich hatte schon einige Wochen keine Anstellung mehr gefunden und die Barschaft in meiner Geldkatze wurde zusehends knapper, sprach mich ein gemütlich wirkender Mann an. Er stellte sich als Valdese, Hurenweibel der Phönixgarde vor und erzählte mir von seiner Einheit und ihrem Ziele. Des weiteren erwähnte er das die Phönixgarde waffenfähige Frauen und Männer rekrutieren würde, nach kurzer Überlegung bewarb ich mich um eine Anstellung als Söldner und wurde akzeptiert. Nach sehr kurzer Zeit unter diesen Leuten merkte ich jedoch, dass es mehr als eine Anstellung als Söldner war. Die Leute wuchsen mir ans Herz und langsam aber sicher übernahm auch ich ihre Ziele und Ideale, zumindest zum grossen Teil. Im Dienste der Phönixgarde erwarb ich meinen ersten Offiziersrang, den eines Feldwaibels.


Als ich fast den Rang eines Schwertmeisters erreicht hatte, wurde ich vom “Hohen Rat” zusammen mit meinen engsten Gefährten Kysira, Kari und Rumil nach Hause beordert und uns wurde offenbart, dass von diesem Zeitpunkt, wir der Celtii Nordica und somit unserem Heimatland Iskendrian zur Verfügung stehen dürfen. Seit diesem Zeitpunkt an werden wir aus verschiedenen Gründen in verschiedene Länder gesandt um anschliessend Bericht zu erstatten.

Nach einigen Monaten des Reisens wurden weitere Rekruten der Celtii-Nordica zu unserer Truppe beordert, unter anderem mein jüngerer Bruder Lares, mit dem ich in meinem Leben schon einige Kämpfe ausgefochten hatte.

Auf dem Fest der Drachen wurde ich im Rahmen einer Feldbeförderung zum Hauptmann ernannt, den Rang des Feldwaibels über nahm von nun an Rumil.




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